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Ein Frosch und ein Skorpion begegnen sich am
Flußufer. Der Frosch hält vorsichtig Abstand, denn er weiß um die Gefährlichkeit des
Skorpions. Bevor der Frosch sich anschicken kann, den Fluß zu durchschwimmen, bittet ihn
der Skorpion, der nicht schwimmen kann, ihn mitzunehmen. Der Frosch ist erstaunt und fragt
den Skorpion, ob er ihn denn nicht dabei stechen wird. "Ich bin doch nicht dumm -
dann würden wir ja beide untergehen." Dem Frosch leuchtet das Argument ein; er
heißt ihn aufsitzen und gemeinsam durchqueren sie den Fluß. In der Mitte des Flusses
sticht ihn der Skorpion. Mit sterbender Stimme fragt ihn der Frosch, warum er das tue, wo
sie jetzt doch beide sterben müßten. "Ich weiß auch nicht - das ist eben mein
Charakter."
Charakter, Temperament, Naturell und Typus
sind in der Psychologie Modelle zur Beschreibung und Erklärung menschlichen
Verhaltens, das durch situative und kognitive Überlegungen der Person kaum beeinflußt
wird. Die "Natur" bzw. der "Charakter" des Skorpions ist es, zu
stechen. Auch wenn er etwas anderes sagt und es auch so meint; selbst wenn es vernünftig
wäre, in der konkreten Situation etwas anderes zu tun: der Skorpion tun, was ihn sein
"Naturell" heißt.
Die entscheidende Frage an der Stelle lautet nicht,
ob es so etwas gibt wie "Charakter" oder "menschliche Natur". Die
entscheidende Frage ist die nach der Nützlichkeit eines solches Modells. Was kann man mit
einem solchen Modell machen? Kann man seinen wie auch immer gearteten
"Charakter" erkennen? Werden andere Menschen für den
"Charakterologen" zum gläsernen Menschen? Kann man seinen "Charakter"
womöglich verändern? Gibt es bzw. inwiefern gibt es persönliche Entwicklung?
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- für Details bitte die Graphik anklicken
- und
klicken Sie hier, um unseren
Onlinetest zu machen.
- Wenn Sie sich für weitere
Einsatzmöglichkeiten (Vertriebsprofilanalyse,
Führungskräfteprofiliierung etc.) interessieren, besuchen Sie unsere
Busineß-Homepage
www.synteam.de/ennea.htm
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Wie andere Typologien auch ist das Enneagramm ein
Klassifikationsschema. Es besteht aus drei Grundtypen, aus denen sich neun
Persönlichkeitstypen ableiten lassen. Jeder Typus lebt aus einem Energiezentrum: seiner
Leidenschaft. Was bei anderen Typen als Emotion oder Verhalten durchaus auch vorkommt, sei
es Zorn, Angst oder Habsucht, entfaltet bei den Grundtypen eine eigene
Dynamik. Die
Leidenschaft beherrscht seine Existenz; aus ihr begreift er sein Tun, seine Werturteile
sowie seinen Austausch mit der Umwelt. Wichtig für das Verständnis des Enneagramms an
dieser Stelle ist die Einsicht, daß die Leidenschaften keine statischen Zuschreibungen
sind, sondern vielmehr die Grunddynamik der Persönlichkeit oder des Charakters
beschreiben. In Abhängigkeit davon, wie der einzelne diese Leidenschaften prozessiert,
wird er sie entweder in Tugenden transformieren oder sich von ihnen beherrschen lassen und
sie neurotisch ausagieren.
Ob diese Typologie wahr oder wissenschaftlich
belegbar ist, interessiert an dieser Stelle weniger. Entscheidend ist, welchen Nutzen
dieses Modell bietet - unabhängig von den Unterschieden im Detail, durch die sich die
einzelnen Schulen des Enneagramms differenzieren. Der Persönlichkeitstypus nach dem
Enneagramm beschreibt zunächst einmal eine psychische Grundstruktur, die "geronnenen
Interaktionsmuster", die das Ergebnis von Interaktionsprozessen darstellen, die
während der frühkindlichen Entwicklung durchlaufen wurden. Es sind - mit anderen Worten
- verfestigte Programmstrukturen, die unsere Persönlichkeit auf einer Generalkarte
fixieren und die wir mit anderen Menschen gemeinsam haben - jenseits aller
individualtypischen Unterschiede. Kein Typus ist an sich, d.h. kortextunabhängig, besser
oder schlechter als ein anderer Typus, und nicht alle Typeigenschaften werden von jedem
Typus gleichermaßen realisiert. Aber jeder Typus oder Persönlichkeitsstil besitzt
charakteristische Stärken und Schwächen, die ihn auszeichnen und ihm einen spezifischen
Entwicklungsspielraum eröffnen.
Entscheidend ist nicht, daß man so oder so ist,
sondern daß man sein spezifisches Entwicklungspotential sowie seine Fixierungen kennt und
lernt, sie in der Kommunikation mit anderen zu transformieren. Um in diese
Transformations- und Veränderungsprozesse gezielt eintreten zu können, ist es notwendig,
zuerst seinem Grund- oder Basistyp zu begegnen. Die Begegnung mit dem Basistyp oder
unserem Hauptcharakterzug kann uns Klarheit verschaffen über unsere "roboterhaft
ablaufenden Konditionierungen". Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, z.B.
Enneagrammtests, Introspektion und Selbstentdeckung anhand der
Typ-Charakteristiken.
Der Ursprung
des Enneagramms liegt im Dunkeln. So konnte es auch, ohne
weltanschaulich vereinnahmt zu werden, von sehr
unterschiedlichen Schulen für Kontemplation, Exerzitien,
Meditation, Psychotherapie und Coaching verwendet werden
(s. auch Literaturliste)
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Der Eingangsbildschirm:
Hier können Sie sich - falls Sie
die Zugangsdaten haben - anmelden.
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hier, benötigen Sie einen Benutzernamen und ein Paßwort. Beides können Sie
frei vergeben. Danach registrieren Sie sich bitte. Dieser Schritt ist
wichtig, damit Ihnen die Auswertung an Ihre E-Mailadresse automatisch
zugestellt werden kann.
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Für die Typauswertung sind 135
Fragen zu beantworten. Lassen Sie sich Zeit und überlegen Sie, inwieweit
die vorgeschlagene Aussage / Meinung für Sie stimmig ist, d.h. ob Sie sie
in der einen oder anderen Weise leben, sei es im Beruf, sei es im
Privatleben. Wenn Sie unsicher sind, wie stark Sie zustimmen können,
fragen Sie sich einfach: in wie vielen Kontexten (Job, Familie,
Partnerschaft, Freizeit etc.) Sie sich so verhalten. |
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Die vom System generierte Kurzauswertung mit den
entsprechenden Typdominanten. In dem vorliegenden Beispiel dominiert die
Acht (Führer), gefolgt vom Typ Drei (Macher). Zu berücksichtigen sind noch
die "Flankentypen" Fünf (Denker) und Sieben (Optimist).
Die Ausrichtung ergibt ein
relatives Übergewicht bei der Extraversion. |
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Die an Sie verschickte E-Mail mit den Graphiken
sowie der genauen Punktauswertung. Um die Typen "in Ihnen" besser zu
verstehen, finden Sie
hier weitergehende
Informationen. |
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In unterschiedlichen Enneagrammforen (z.B.
www.enneagrammportal.de)
wird immer wieder gefragt, wie zuverlässig solche Tests denn seien. Wir
haben hier einen Test entwickelt und auch seine Gültigkeit überprüft.
Für zuverlässige Resultate suchen wir hier ca. 100 Testkandidaten. Wir
wollen dabei folgende Fragen klären:
Stimmt die Theorie mit den Flügeltypen, d.h. wenn einer schwerpunktmäßig
eine Sechs ist, dann sollen Typ Fünf und/oder Typ Sieben ebenfalls stark
ausgeprägt sein.
Dann möchten wir die Frage klären, inwieweit die einzelnen
Typkompetenzen, die wir testseitig für die einzelnen Typen
herausgefunden haben, sich a) decken mit der Meinung der Testkandidaten
und b) konstant sind über die Zeitachse oder nicht und c) inwieweit die
Typausprägungen kontextabhängig sind oder nicht.
Wenn Sie also Lust haben mitzutun (das Projekt soll ungefähr ein Jahr
lang laufen), dann laden Sie sich jetzt bitte unsere
Erfassungsbogen runter und
schicken Ihn an uns zurück: i n f o @ s y n t e a m . d e (ohne
Leerzeichen dazwischen). Wir melden uns dann bei Ihnen.
Zum Ablauf: ca. 4 x im Jahr machen Sie unseren
Onlinetest (s.o.), mailen uns die Ergebnisse zu und beantworten dann
unseren Feedbackbogen. That´s it. Unter den Teilnehmern verlosen wir am
Ende des Forschungsprojektes unter Ausschluß des Rechtsweges eine
einwöchige Flugreise nach Mallorca für zwei Personen.
Die Ergebnisse werden dann unter Wahrung der Anonymität der Beteiligten
veröffentlicht.
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