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| Schon dieser Einstieg konfrontiert uns mit der dem
Enneagramm eigenen Dynamik. Jeder Typus weist ein Kraftfeld oder Energiezentrum auf, das
ein bestimmtes Entwicklungspotential kennzeichnet. Christliche Theologen haben dieses Feld
auch als "Wurzelsünde" definiert: "Wir sind auf unsere Gaben fixiert.
Wir sind zu sehr auf das fixiert, was uns natürlich zufällt. Wir haben ein natürliches
Vorurteil und natürliche Verhaltensmuster, ..., eine natürliche Leidenschaft."
Diese Fixierungen resultieren direkt aus der Ich-Entwicklung, der Fokussierung
persönlicher Energien auf unseren virtuellen inneren Mittelpunkt. Je nach
Entwicklungsstufe und persönlicher Lebenssituation unterscheidet Riso [Das
Enneagramm-Handbuch. München 1993] den gesunden, den durchschnittlichen und den
gestörten Typus.
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